Kulturkreis Wolfurt

 

 

20. Februar 2016

Johannes Brahms 

Liebeslieder im Dreivierteltakt 


Die Wolfurterin Martina Gmeinder und ihre Freunde bezauberten am 20. Februar im Cubus mit einem Programm, das gleichermaßen überraschte wie faszinierte. Denn Brahms` Liebeslieder eröffneten eine enorme Vielfalt an Ausdrucksmöglichkeiten, die den Künstlerinnen und Künstlern Sanges- und Schauspiellust gleichermaßen entlockte. Ob charmant werbend, witzig-frech kommentierend oder romantisch schwelgend - das Wechselbad menschlicher Gefühle machte allen im Saal sicht- und hörbar Freude. 

Ein wunderschöner Abend, für den sich Obfrau Susanne Mohr bei den Künstlerinnen und Künstlern ganz im Sinnes des Publikums herzlichst bedankte.

Flyer zum Konzert

1. März 2016

Musik kann so viel Spaß machen 

'Die Schurken' verzaubern Wolfurter Kinder


Der Kulturkreis Wolfurt sieht als eine der wichtigsten Aufgaben, den Wolfurter Kindern und Jugendlichen kostengünstige Konzert- und Theatererlebnisse zu ermöglichen. Heuer luden wir die „Schurken“ zur Vorführung ihres Stücks „Unterwegs nach Umbidu“ in den Cubus ein. „Umbidu“ ist der geheimnisvolle Ort, den die vier Eigenbrödler Freude, Melancholie, Einsamkeit und Zweisamkeit gemeinsam erreichen wollen. Sie wissen nicht, wo er zu finden ist und wie man dorthin kommt. Mit Hilfe der Musik lernen sie sich mit der Zeit besser kennen und mögen. Die Musik von Bach, Purcell oder Ligeti bringt sie dem Ziel immer näher, und sie merken bald, dass sie gemeinsam etwas richtig gut können – was sich übrigens sehr gut anfühlt.

Mit ausgeflippten Improvisationen, zarten Geräuschen, wilden Klängen und einer faszinierenden Fantasie-Sprache nahmen die 4 Musiker die Kinder mit auf ihre Erlebnisse auf dem Weg nach Umbidu. 370 Kinder aus beiden Volksschulen Bütze und Mähdle verfolgten fasziniert die Abenteuer der 4 Einzelgänger, die zum Schluss 4 Freunde sind. Die vier Schurken Martin Schelling (Klarinette), Stefan Dünser (Trompete), Martin Deuring (Kontrabass) und Goran Kovacevic (Akkordeon) setzen sich seit 12 Jahren mit großer Leidenschaft als Musikvermittler ein. Sie spielen im gesamten deutschen Sprachraum und erhielten erst vor einigen Monaten zum zweiten Mal in Berlin den „Junge Ohren“ - Preis.Wir danken den Schurken für die vielen lachenden Kindergesichter im Wolfurter Cubus und den Schülern und Lehrern für ihr Kommen und Mitmachen!

Die Schurken

4. März 2016

Ewig schöne Lieder  

Gemeinsames Singen im Shanti 

Wie schon im vergangenen Jahr hat die Gruppe Frohsinn (mit den Wolfurtern Martin Hartmann und Markus Kaufmann) gemeinsam mit den zahlreich erschienenen Gästen im Restaurant Shanti einen wunderschönen Abend gestaltet. Bis gegen Mitternacht wurden nach Herzenslust alte Schlager, Evergreens und Volkslieder gesungen - die Stimmung hätte besser nicht sein können. Sonja und Andreas Gorbach mit ihrem Team sorgten wieder für eine prima Verpflegung - danke an alle Mitwirkenden, an das sangesfreudige Publikum und an Ferde Hammerer für die organisatorische Abwicklung! 

 

20. Mai

Lesung Jürgen Thomas Ernst 

Vor 100 Jahren und einem Sommer

Am 20. Mai las Jürgen Thomas Ernst im "Gwölb" aus seinem neuen Roman "Vor hundert Jahren und einem Sommer", in dem die ungewöhnliche und berührende Geschichte des Mädchens Annemie erzählt wird.

Obfrau Susanne Mohr bedankte sich beim Autor und bei Markus Vallazza, der mit Jugendlichen der Musikschule am Hofsteig den Abend musikalisch gestaltete.

 

5. Juni 

Wolfurter Spaziergang

Die Bregenzerache - eine Uferlandschaft im Wandel

Wieder sind etwa 100 Wolfurterinnen und Wolfurter der Einladung gefolgt, bei einem Spaziergang Wissenswertes über Wolfurt zu erfahren. Dorfhistoriker Richard Eberle und Waldaufsehener Jürgen Thomas Ernst führten  die Interessierten entlang der Bregenzerach und erzählten unzählige spannende Geschichten über alte Verkehrswege, wirtschaftliche Entwicklungen, naturwissenschaftliche Zusammenhänge und menschliche Schicksale.


21. August

Kulturfahrt nach Arbon und Rorschach


Nachdem für die ersten beiden Kulturfahrten Ziele in Deutschland (2014 Nacht der Museen in Ravensburg - 2015 Schloss Gießen und Kloster Weißenau) ausgewählt worden waren, führte uns am Sonntag, 21. August, die Reise in die benachbarte Schweiz.

Mit knapp knapp 50 Personen war der Bus bis auf den letzten Platz gefüllt, auch ein heftiges Gewitter bei der Anfahrt nach Arbon konnte die Vorfreude nicht trüben. Prompt herrschte strahlender Sonnenschein, als wir das von unzähligen Pokemon Go - Jägern 'belagerte' Schloss Arbon betraten.

Fachkundig und mit viel Gespür für unsere Interessen führten uns Frau Erika Mock und Herr Hans Geisser in zwei Gruppen durch das Museum, das in seiner Form im Bodenseeraum einzigartig ist. Als besonders interessant erwies sich die Frühgeschichte der Stadt, reichen doch die jungsteinzeitlichen Ansiedelungen bis ins frühe 4. Jahrtausend vor Christus zurück. Weltweit aufsehenerregende Ausgraben belegen die Lebensweise   zu dieser Zeit, als die Menschen ihr Nomadentum aufgaben und sesshaft wurden. Wie wichtig die Ausgrabungen und Funde sind, zeigt sich durch die Aufnahme des Projekts in die Liste 'UNESCO Weltkulturerbe'.

Schloss Arbon, das auf dem Fundament eines römischen Kastells erbaut wurde und in der heutigen Form seit 500 Jahren besteht, beherbergte auch frühe textile Industrieproduktion (ab ca. 1800) und war lange im Besitz der berühmten Familie Saurer (LKW, Busse, Flugzeugmotoren). 

Die kurze Fahrt nach Rorschach führte dann zum Internationalen Sandskulpturenfestival, das heuer unter dem Motte 'Die wahren Abenteuer sind im Kopf' steht. Nach einer kleinen Stärkung galt die Bewunderung dem Ideenreichtum, der Gastaltungskraft und dem handwerklichen Geschick der Künstler aus vielen Nationen  - mehr unter www.sandskulpturen.ch.


27. November 2016

Adventkonzert 2016


Bis auf den letzten Platz war die Pfarrkirche St. Nikolaus am ersten Adventsonntag besetzt, die Künstlerinnen und Künstler aus Wolfurt und der näheren Umgebung sorgten mit ganz unterschiedlichen Darbietungen für vorweihnachtliche Stimmung. 

Walter Reis ergänzte wieder mit besinnlichen, teils auch heiteren Texten, und nach dem Konzert gab es bei Kinderpunsch, Glühwein und Lebkuchen noch viel Zeit für Gespräche. 

Obfrau Susanne Mohr und Pfarrer Marius Durmea bedankten sich bei allen, die mit ihren Darbietungen und Spenden zum gelungenen Abend beigetragen haben.